Geschichte von Bitrex | Bitrex
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Geschichte von Bitrex

History

Denatonium Benzoat wurde 1958 von Macfarlan Smith entdeckt und noch im selben Jahr in Großbritannien, Kanada und den Vereinigten Staaten unter dem Warenzeichen Bitrex zum Patent angemeldet. Der außergewöhnlich bittere Geschmack bei gleichzeitiger Farb- und Geruchlosigkeit prädestinierte Bitrex zunächst als Vergällungsmittel von Alkohol – und dies mit Erfolg! Denn nachdem Bitrex in den frühen Sechziger Jahren in Großbritannien und den USA zugelassen wurde, ist es mittlerweile in mehr als 40 Ländern zum führenden Denaturierungsmittel geworden. Heute kommt Bitrex überdies weltweit in einer Vielzahl von Haushaltsreinigern, Agrochemikalien sowie Heimwerker- und Automobilprodukten zum Einsatz, um die Produktsicherheit zu erhöhen.  

Die Entdeckung von Bitrex

Der Zufall bestimmt häufig das Leben – auch in Schottland. Und so stießen die Labormitarbeiter von Macfarlan Smith eher zufällig bei Synthesearbeiten an einem neuen Betäubungsmittel auf Denatonium Benzoat, einem Pulver mit extrem bitteren Geschmack. Dieses erwies sich wesentlich potenter als Brucin, dem damals gängigen Mittel zur Denaturierung von Alkohol. 

Die Vermarktung des neuen Vergällungsmittels begann in Großbritannien im Jahr 1960, und bereits 1963 gehörten namhafte Unternehmen wie I.C.I., Rentokil, Gillette und Avon Products zu den Kunden. Doch auch Tiere mussten „bittere Erfahrungen“ sammeln und so wurde Bitrex in den Sechziger Jahren ebenfalls erfolgreich in einer Creme zum Schutz gegen Schweinekannibalismus in Ställen eingesetzt. 

Seitdem kommt Bitrex® in einer Vielzahl von unterschiedlichen Produkten zum Einsatz. Die Grundidee ist dabei aber stets gleich: Durch den extrem bitteren Geschmack werden Menschen oder Tiere davon abgehalten, gesundheitsschädliche Substanzen versehentlich aufzunehmen. Bitrex verbessert dadurch die Produktsicherheit und kann helfen, versehentliche Vergiftungen zu verhindern.